Projekt „Rosen-Kräuter-Gärtchen“ in Lütt Acker bereits seit fünf Jahren erfolgreich

Landtagsabgeordnete des Finanzausschusses des Landtages prüfen die Nachhaltigkeit der Verwendung von Fördergeldern

„Bis zwei Tage vor Weihnachten 2006 standen wir bis zu den Knöcheln im Lehm, um Rosen und andere Stauden einzupflanzen“ schilderte Irene Werner ihre Erinnerungen den beiden Landtagsabgeordneten Rudolf Borchert und Thomas Schwarz (beide SPD), die als Mitglieder des Finanzausschusses des Landtages Lütt Acker besuchten, um sich darüber zu informieren, wie mit relativ kleinen Summen an Fördergeldern gute und zukunftsweisende Projekte umgesetzt werden bzw. wurden.
Doch bevor das Projekt in heutiger Pracht gedeihen konnte, musste das Projekt in großer Vorlaufzeit und tiefster Kleinarbeit ehrenamtlich in vielen Tagen und Nächten geplant sowie um Unterstützer geworben werden.
„Durch Zufall sind wir an Thomas Schwarz geraten.“ erinnert sich Irene Werner.
Überzeugt von der Projektidee unterstützte Thomas Schwarz den Verein bei der Beantragung von Fördermitteln aus dem „Zukunftsfond II MV“ - mit Erfolg! Von 80 Millionen Euro die der Zukunftsfond umfasste, gingen 33. 000 Euro nach Sternberg für das Projekt „Rosen-Kräuter-Gärtchen“.
„Wir haben überzeugt, nicht zuletzt auch durch die Idee mit dem Wildrosenlehrpfad und der ungewöhnlichen Gestaltung in Hanglage sowie mit der Zielsetzung des Projekts, Kinder und Jugendliche frühzeitig und kontinuierlich umweltspezifisch zu bilden“ ergänzt Projektleiter Klaus Werner.
Dieses Angebot wird von den Sternberger Schulen und Kindertageseinrichtungen gern angenommen, denn gleich zum Beginn des Projekts wurde mit den Einrichtungen durch Partnerschaftsvereinbarungen die Zusammenarbeit besiegelt.
„Umweltbildung ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Das Geld des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist im wahrsten Sinne des Wortes hervorragend angelegt“ , zeigt sich Rudolf Borchert vom Projekt überzeugt. In den letzten fünf Jahren sei erheblicher Mehrwert geschaffen worden - sowohl bildungspolitisch, kulturell und touristisch.
Ebenso sah es auch die „Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung“, die Lütt Acker ebenfalls mit Mitteln aus Bingo finanziell unterstützte.
Am 25.Juni 2011 feiert Dialog und Action in Lütt Acker das nunmehr fünfte Rosenfest und zugleich das 15jährige Bestehen des Vereins.
Beide Landtagsabgeordneten betonten, dass dieses hervorragende Projekt auch weiterhin förderungswürdig sei.

Rosen-Kräuter-Gärtchen

Das Rosen-Kräuter-Gärtchen entstand von September 2006 - April 2007. Die Rose als Königin der Blumen wird betont oder ergänzt durch passende Kräuter und Begleitstauden. Aufgrund der Hanglage mussten besondere Lösungen gefunden werden, die die Anlage des Gärtchens dauerhaft möglich machten. Die verschiedensten Farben und Namen der Rosen treffen sich. Hier einige Beispiele. Kühl und zurückhaltend wie weißes Mondlicht geben sich die weißen Rosenblüten. Sie strahlen die verschiedensten Nuancen an Weißtönen aus. Ein Feuerwerk erstrahlt im roten Beet, wenn die Blüte im vollen Gange ist, besonders im Licht der Nachmittagssonne. In zartem bis kräftigem Gelb leuchten verschiedene Rosen in den warmen Farbtönen der Sonne. Ganz extravagant kommen Rosenblüten vom zarten Lila bis zu kräftigem Purpur zum Tragen. Diese Rosen haben farblich einen besonders aufregenden Charakter. Sehr zartes Rosa, klares zartes Pink, kräftiges Pink und kräftiges Rosa erinnern an fliegende Flamingos. Zarte Aprikosen- und Pfirsichtöne bei Rosen überraschen oft mit einem herrlichen Duft und greifen mit ihren Farben die reifenden Früchte des Sommers auf. Von Rosennamen wie Heidi Klum bis zu den Gebrüdern Grimm treffen sich Prominente zu einem Stell-dich-ein. Ähnlich wie beim Indian Summer leuchten Rosen auch in kräftigen Herbstfarben.